Studie belegt: Deutsche Bürger machen gierige Manager für Finanzkrise verantwortlich
Kategorie: Wirtschaft
Diese Frage wurde in den letzten Monaten immer wieder gestellt und war nun Anlass für eine repräsentative Umfrage unter 1005 Bundesbürgern. Durchgeführt wurde diese von der Handelshochschule Leipzig (HHL) in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut TNS Infratest. Mehrfachnennungen waren hierbei möglich. Vor allem gierige Manager sind nach Meinung der meisten Deutschen der Hauptgrund für die Finanzkrise. Die Frage, welche “tieferen Gründe” sie hinter der seit 2008 andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise vermuteten, beantworteten 91% der befragten Teilnehmer mit der Geldgier einzelner Manager.
Immerhin 85% gaben auch zu weichen Regeln für Banken die Schuld. Mehr als deutlich dürfte damit klar werden, dass die meisten Bundesbürger bei den Banken und in der Finanzpolitik die Verursacher der sogenannten Bankenkrise sehen.
In der am Donnerstag veröffentlichten Studie sind laut Aussagen der Teilnehmer weiterhin das Politikversagen, eine fehlende Nachhaltigkeit beim Wirtschaften und zu kurzfristiges Gewinnstreben von Unternehmen für die weiterhin bestehende Finanz- und Wirtschaftskrise verantwortlich.
Mit gerade einmal 16% wurde dem Mittelstand als Stütze der deutschen Wirtschaft am wenigsten die Schuld an der fortdauernden Krise gegeben, was erneut seine Wichtigkeit und Glaubhaftigkeit in der Bevölkerung beweist.
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